Abnehmen und Entschlacken

Das Frühjahr ist die beste Zeit im Jahr zum Abnehmen und Entschlacken. Nur führen leider die wenigsten Diäten zu einer langfristigen Gewichtsabnahme. Die Folgen des Übergewichtes sind allgemein bekannt; viele der so genannten Zivilisationskrankheiten sind direkte oder indirekte Folge des Übergewichtes:

  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Bluthochdruck
  • Erhöhte Blutfette
  • Arterienverkalkung, Herzinfarkt, Schlaganfall
  • Gicht
  • Krebs
  • Psychische und soziale Störungen
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates wie z. B. Arthrosen

Leider werden bei den meisten Diäten die Fettzellen nur entleert und nicht abgebaut. Gleichzeitig kommt es zu einem erheblichen Eiweißabbau. Wasser- und Proteinverluste sind nicht das Ziel einer sinnvollen langfristigen Gewichtsreduzierung. Folgende Anforderungen sollte eine Diät erfüllen, um langfristig Erfolg zu bringen, und um die Gesundheit zu erhalten: - Körperfett und Fettzellen müssen abgebaut werden - Körpereiweiß muss geschont werden - Die Nährstoffversorgung des Körpers muss gewährleistet sein - Der Essgenuss muss erhalten bleiben - Ess-Störungen müssen unbedingt vermieden oder korrigiert werden - Die Diät muss auch außer Haus anwendbar sein - Die Gewichtsreduktion muss individuell an die jeweiligen Lebensumstände angepasst sein - Sie sollte lebenslang anwendbar sein.

Fett statt Kalorien zählen

Wird ausschließlich das Nahrungsfett reduziert, bleibt das Nahrungsvolumen im Wesentlichen erhalten. Der Vitamin-, Mineralstoff- und Ballaststoffgehalt der Nahrung wird angehoben und das Sättigungsgefühl wirkt verstärkt, obwohl der Gesamtenergiegehalt reduziert wird. Ziel einer Diät muss daher ein Absenken der Fettaufnahme auf ca. 40 – 60 g am Tag sein. Durchschnittlich essen wir Deutschen zur Zeit etwa 100 g Fett täglich. Wie stark sich eine Fettreduzierung auf das Gewicht auswirken kann, soll Ihnen die folgende Tabelle verdeutlichen:

Fetteinsparung am Tag 20 Gramm 40 Gramm 60 Gramm
Gewichtsreduktion in der Woche 140 Gramm 280 Gramm 420 Gramm
Gewichtsreduktion im Monat 560 Gramm Ca. 1,1 kg Ca. 1,6 kg
Gewichtsreduktion im Jahr Ca. 6,5 kg Ca. 13 kg Ca. 20 kg

 

Aktionsprogramm gegen das Übergewicht

Unter Berücksichtigung dieser Erkenntnisse habe ich für Sie ein Aktionsprogramm gegen das Übergericht zusammengestellt:

  1. Limitierung der Fettzufuhr auf unter 60 g pro Tag
  2. Ballaststoffreiche, kohlehydratreiche Nahrung
  3. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr von mindestens 2,5 Litern Wasser täglich
  4. Zufuhr von mindestens 1000 kcal täglich
  5. Ausreichend Bewegung, am besten Ausdauersport, mindestens 3 Stunden pro Woche
  6. Überlistung des Stoffwechsels durch Nahrungsergänzung

 

Die Überlistung des Stoffwechsels

gelingt durch eine sinnvolle, natürliche Nahrungsergänzung. Dazu gehören antioxidativ wirksame Vitamine, sowie Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Im Folgenden habe ich Ihnen die wichtigsten Effekte von Vitalstoffen beim Abnehmen zusammengefasst:

  • Ein breit gefächertes Nahrungsergänzungsmittel stellt die Grundversorgung sicher und verhindert folgenschwere Mikronährstoffmängel und die Verlangsamung des Stoffwechsels durch die verminderte Kalorienzufuhr.
  • Vitamin C kann die Gewichtsabnahme beschleunigen. 
  • Das Spurenelement Chrom stabilisiert den Zuckerstoffwechsel und mindert die Lust auf Süßes.
  • Das Vitaminoid Coenzym Q 10 unterstützt die Bereitstellung von Energieträgern und fördert die Vitalität.
  • Omega-3-Fettsäuren (aus Fischöl oder Leinöl oder Borretschsamenöl) fördern die Gewichtsreduktion.

Hierdurch kann bei richtiger Einnahme dem Stoffwechsel eine Überflusssituation vorgespielt werden. Nur so können Fettzellen nicht nur leer gepumpt, sondern auch verbrannt werden, ohne dass dabei die wichtigen Proteine (z. B. in Muskeln) abgebaut werden. Das Immunsystem wird nicht geschwächt, Sie bleiben leistungsfähig und fühlen sich fit. Dadurch kommt es auch zu einer kontinuierlichen Gewichtsabnahme ohne nennenswerte Flüssigkeitsverluste. Diese Art von Diät ist für die meisten Menschen sehr befriedigend und kann zu einem langfristigen Erfolg führen.

Der Reistag

Morgens ein Apfel oder eine Grapefruit, Für mittags und abends 100 g Reis, am besten Naturreis, in 200 g Wasser ohne Salz dünsten. Mittags die Hälfte davon mit zwei gedünsteten Tomaten und Kräutern gewürzt, abends die zweite Hälfte als Reis-Obst-Salat oder mit Apfelmus (ohne Zucker!).

Der Obsttag

Drei Pfund Obst/Beerenobst auf drei Mahlzeiten verteilen, sehr langsam gut kauen! Ebenso: Melonentag, im Frühsommer Erdbeertag, im Herbst Traubentag.

Der Frischkosttag

Morgens Obst, Obstsalat oder kleines Birchermüsli mit hohem Obstanteil, mittags Rohkostplatte (und eine Pellkartoffel): Blattsalate, geraspelte Wurzelgemüse, Sauerkraut- mit Öl, Zitrone und Gewürzen angemacht, nicht mit Mayonnaise. Abends kleine Rohkostplatte mit einigen Nüssen und Rosinen, bitte gut kauen!

Der Safttag

2 Liter Obst- oder Gemüsesaft, mit einem Liter Wasser mischen, auf fünf Mahlzeiten aufteilen, dazwischen viel Wasser trinken. Der Kartoffeltag: Morgens ein Stück Obst oder kleines Birchermüsli. Mittags 300 g Kartoffeln in der Schale, gewürzt mit Kümmel und Majoran, ohne Salz, mit zwei Tomaten, einer Gurke oder Blattsalat, evtl. 50 g Hüttenkäse. Abends 300 g Folienkartoffeln (ohne Fett) mit zwei frischen Tomaten und geschnittenen Zwiebeln, evtl. 50 g Magerquark.

Der Sauerkrauttag

1 kg Sauerkraut ohne Salz (Reformhaus) in 3 Portionen geteilt, angemacht mit etwas Öl und Zwiebeln oder Wachholderbeeren. Wichtig ist dabei natürlich, dass Sie an diesen Tagen besonders viel Wasser trinken und sich auch eine Extraportion Vitamine gönnen.