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Orthomolekular

Orthomolekularmedizin


Die Orthomolekulare Medizin ist eine Therapierichtung, die die Gesunderhaltung und die Behandlung von Krankheiten durch Verbesserung des Angebots an natürlichen Substanzen im menschlichen Körper erreicht. Dabei werden dem Organismus natürliche Stoffe, die im Körper vorhanden sein sollten und für die Gesundheit erforderlich sind, wieder zur Verfügung gestellt.

Die Orthomolekularmedizin arbeitet mit natürlichen Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren und Spurenelementen. Diese auch als Bioenergiefaktoren oder Mikronährstoffe bezeichneten Substanzen werden sinnvoll zur Nahrung ergänzt.

Die Ursachen des heute weit verbreiteten Vitaminmangels liegen in der Verwendung gezüchteter Sorten und im hohen Verarbeitungsgrad der Nahrungsmittel.

Die Bilanz des Vitamin C stellvertretend für alle Vitamine:

Vitamin C - Aufnahme pro Tag:

Vitamin C Urmensch (hatte wilde inhaltsreiche Produkte)1000-2000 mg
Vitamin C Heute bei Rohkosternährung (Zuchtprodukte)500-600 mg
Vitamin C Heute durchschnittlich in Deutschland81 mg
Vitamin C Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährungn (DGE)100 mg


Vitaminverluste in Lebensmitteln im Zeitraum 1985-1996
(Quelle: Karlsruher Lebensmittellabor, Neue Westfälische Zeitung vom 19.11.1997)

Vitamin C

Spinat
-58%
Äpfel
-80%
Erdbeeren
-67%

Folsäure

Brokkoli
-52%
Bohnen
-12%
Bananen
-84%

Vitamin B6

Bohnen
-61%
Spinat
-59%
Bananen
-92%

Beta-Carotin

Brokkoli
-36%
Fenchel
-76%
Möhren
-12%